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Leistungen

Matheförderung: Förderung rechenschwacher Kinder

Hintergrund

Bei Schwierigkeiten in der Entwicklung des Zahlbegriffs und beim Operieren mit Anzahlen, fehlen manchen Kindern wichtige Voraussetzungen, um dem Unterrichtsstoff in Mathematik mit Verständnis folgen zu können. Diese Kinder entwickeln dann Kompensationsstrategien (z.B. zählendes oder schematisches Rechnen), um ihre fundamentalen Probleme zu verbergen.

Ziele der Förderung

  • die Entwicklung eines korrekten Zahlbegriffs
  • die Vermittlung von Einsicht in den Zahlaufbau/Aufbau des Stellenwertsystems
  • die Überwindung von besonderen Schwierigkeiten beim Rechnen (z.B. der Zehnerüberschreitung)

Kriterien, nach denen sich die Mathe-Fö-Gruppen im Helfer Sprachladen konzipieren:

  • grundlegend für die Mathematik – Förderung ist wiederum die Beurteilung durch die Lehrkräfte; in diesem Fall des 2. Schuljahres: zu diesem Zeitpunkt haben die Kinder eine mathematische Grundlage entwickelt (Zählen, Zahlenraum bis 20,...) auf denen nun aufgebaut wird; bis dato werden Fehler gemacht, die i.d.R. gut behoben werden können
  • Kinder des 2. Schuljahres, die auffällig sind, beispielsweise den Zahlenraum bis 20 nicht ausreichend erfassen konnten, häufig Zahlen vertauschen, nicht addieren können, usw. sollen zu Beginn der Förderung zunächst die Chance haben den Zahlenraum, begleitend zum fortlaufenden Unterricht des 2. Schuljahres, nochmals zu erfahren und zu festigen
  • Für das fortlaufende 2. Schuljahr gilt:
    als ein Hauptsymptom der Rechenschwäche wird das verfestigte zählende Rechnen genannt: Ist dieses zählende Rechnen zu Beginn der Schulzeit noch ganz normal, so ergeben sich.Probleme in größeren Zahlenräumen bis 100 und später bis 1000; die Kinder lernen nicht zu rechnen (Strategien wie in Zehnern und Einern zu addieren o.ä.); sie zählen bis zum Ergebnis. Dies bedeutet, sie haben kein Zahlbewusstsein entwickeln können und machen daher viele Fehler. Auch können sie sich keine Rechenvorteile (Zerlegungen großer Zahlen; Nachbaraufgaben) zunutze machen
  • Daher müssen Kinder mehrperspektivisch die Zerlegung von Zahlen kennen lernen, sich die „Kraft der Fünf“ zueigen machen, usw.
  • Es sollen in diesem Stadium des Mathematik – Lernens einfache Rechenstrategien transparent gemacht und so den Kindern als Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden; im weiteren Verlauf des Mathematikunterrichts sind dies wichtige Werkzeuge, um die immer wiederkehrenden mathematischen Gesetze zu erkennen und zu erweitern
  • Es ist daher nur sinnvoll, Kinder des 2. Schuljahres, relativ alters- und wissenshomogen herauszunehmen und in Gruppen von max. 4 Kindern über einen längeren Zeitraum zu unterstützen;
  • Auch hier ist es möglich, in einem laufenden Schuljahr zu rotieren